Reflexionen

Unter dem Motto „Reflections“ stand der heurige Maturaball.
Er war der 35. Maturaball der HTL Braunau – und sicher nicht der letze!

Am 22. Januar dieses noch jungen Jahres 2010 ging zum 35. Mal der HTL-Ball über die Bühne. Wie schon die dreißig Male davor fand er im Schulgebäude der HTL statt. Das Gedränge um die Karten war wieder ziemlich heftig und der Zugang zu diesem fast schon exklusiven Event sehr begehrt. Ein paar  Impressionen zum Ball hat Stefan Gruber eingefangen.

Stefan Neubauer, stellvertretender Barchef der „Rock Bar“:

Der Ansturm ist von zehn bis zwölf Vollgas gewesen, ansonsten doch relativ ruhig. Super habe ich die Security in der Rock Bar gefunden, die Organisation der Licht- und Soundtechnik-Firma Powerland ist auch nicht schlecht gewesen. Am besten sind Vodka Bull und Captain Cola weggegangen. Ich würde mir die Arbeit auf jeden Fall wieder antun, es ist zwar sehr stressig gewesen, aber der Aufwand hat sich gelohnt und die Klassengemeinschaft ist gestärkt worden.

Tanja Ortner, Ballbesucherin:

„Ich gehe schon auf andere Bälle auch, aber nur, wenn ich weiß, dass ich Karten bekomme und auch Zeit habe. Beim HTL-Ball bin ich immer dabei. Dieser Ball ist etwas Besonderes, weil er in der eigenen Schule stattfindet und man eine viel größere Auswahl an Bars mit verschiedenen Themen hat, wie „Alm Bar“ oder „Unauffindbar“. Das Einzige, was mir nicht gefällt, ist, dass die Preise immer weiter steigen. Fünf Euro für ein Jacky Bull ist eindeutig zu teuer. Aber ansonsten ist dieser Ball top!“

Dipl.-Ing. Richard Hruby, Ballchef und Verantwortlicher auf Lehrerseite:

„Seit ich den HTL-Ball mitorganisiere, hat es jedes Jahr Änderungen und neue Herausforderungen gegeben. Hat der Ball bis 2005 nur das Erdgeschoß und den ersten Stock betroffen, so nutzen wir inzwischen auch das zweite und vor allem das dritte Stockwerk. Die Besucherzahl hat sich in dieser Zeit von 2000 auf 2600 erhöht. Ein Vergleich zu den vorherigen Bällen ist also schwierig. Trotzdem ist dieser Ball für mich ein besonderer gewesen, weil mein Sohn Tobias einer der beiden Hauptverantwortlichen im Ballkomitee war und es mir viel Freude gemacht hat, mit ihm dieses Projekt durchzuführen. Bei dieser großen Anzahl von Besuchern gibt es leider auch immer Alkoholisierte. Ich glaube, dass es heuer am Ballabend selbst weniger auffällige Betrunkene gegeben hat als in den vergangenen Jahren. Leider ist es am Ballende zu einigen Ausschreitungen gekommen. Es gibt aber noch immer einige Dinge, die man wieder ändern und verbessern könnte. Da ich aber die Verantwortung für den Ball abgeben werde, ist das eine Aufgabe für meine Nachfolgerin bzw. meinen Nachfolger, die oder den ich gerne unterstützen werde.“

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