ZERK – zero emission racing kart – Fahrspaß ohne Abgas

Beim Informationsnachmittag der HTL Braunau am Freitag, 17.2.2012 von 13:00 bis 17:00 geht es um Beratung, Information und um die Anmeldung in der HTL. Gleichzeitig sind aber auch interessante Projekte zu besichtigen, die bei verschiedenen Wettbewerben eingereicht wurden. So wird von zwei Schülern gerade ein E-Kart entwickelt, das sich durch ein neues Batteriemanagement und durch Stromrückgewinnung beim Bremsen auszeichnet.

E-Kart

Für viele Jugendliche haben Kartbahnen große Anziehungskraft. Sich ohne  hohes Verletzungsrisiko spannende Rennen zu liefern macht Spaß. Allerdings fahren die Karts mit umweltverschmutzenden und wartungsbedürftigen Verbrennungsmotoren, die E-Technik hat in diesem Bereich noch kaum Einzug gehalten. Markus Hasenöhrl und Dorian Holzleitner aus der 5 AHELI entwickeln und bauen unter Betreuung von DI Robert Berger zur Zeit ein Kart, das moderne Technik und Fahrspaß verbindet. Am Informationsnachmittag werden sie ihr Fahrzeug in der HTL Braunau vorstellen.

„Ich beschäftige mich schon seit mehreren Jahren mit dem Bau eines E-Karts und mir gefällt es sehr, dass ich diese Idee nun im Rahmen meines Maturaprojekts weiterführen kann“, erzählt Dorian Holzleitner. Er hat bereits viele Stunden für die Konstruktion und den Bau des Karts verwendet. Intensiv gearbeitet wird momentan am Thema „Batteriemanagement“. Durch die Verwendung neuartiger Lithium-Eisen-Nanophosphat-Akkus, die sich durch besondere Zyklenfestigkeit und Schnellladefähigkeit auszeichnen, und durch entsprechende, selbstgeschriebene Softwareunterstützung erreichen die beiden Schüler den optimalen Antrieb für ihr Fahrzeug. Besonders wichtig ist den Maturanten die Bremsenergierückgewinnung – bei jedem Bremsvorgang wird durch entsprechende Bremsmotoren Strom erzeugt und zur Ladung der Batterie verwendet.

„Wir haben Messvorrichtungen für Strom, Spannung, Leistung, Temperatur, Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung eingebaut und die gewonnenen Daten helfen uns, die Leistung zu optimieren. Als Endprodukt unseres Projektes sehen wir ein selbst entwickeltes, vollständig elektrisch angetriebenes Kart, das sich dank seiner integrierten  Bremsenergierückgewinnung sehr energieeffizient bewegen lässt und das durch die optimierte Schnellladung in kurzer Zeit wieder fahrbereit ist“, erklärt Markus Hasenöhrl, der gemeinsam mit seinem Klassenkollegen am Informationsnachmittag die bisher geleistete Arbeit und die weiteren Realisierungsschritte präsentieren wird.

Beratung, Entscheidungsfindung und Anmeldung

Natürlich werden auch aus allen anderen Abteilungen  den Besucher/innen Projekte präsentiert. Das soll Interessenten/innen die Entscheidung erleichtern, welche Abteilung der HTL sie besuchen wollen. Rund 100 Schüler/innen und 15 Lehrer/innen stehen bereit, um den Besucher/innen die HTL detailliert vorzustellen. Die Führungen werden von Schüler/innen getätigt, die sich im Rahmen der „Öffentlichkeitsarbeit“ auf diesen Einsatz vorbereitet haben und die während des Rundgangs durch die HTL Ansprechpartner/innen sind.

„Wir freuen uns, wenn viele Besucher/innen den Informationsnachmittag nützen und gleich mit dem Halbjahreszeugnis zu uns in die HTL kommen, um sich definitiv anzumelden. Die Chancen in der HTL aufgenommen zu werden sind wirklich gut, und dass sich eine technische Ausbildung gerade in Hinblick auf Jobaussichten lohnt, steht fest. Weil es neben der fünfjährigen höheren Abteilung in der HTL Braunau auch die vierjährige Fachschule gibt, sind auch Schüler/innen, die notenmäßig überall aus der zweiten Leistungsgruppe kommen und deshalb eine Ausbildung mit verstärktem Praxisanteil suchen, in Braunau gut aufgehoben“, erklärt Bildungsberater Anton Planitzer.

HTL Redaktion am 13.02.2012

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