Eine lange Nacht der Forschung in der HTL Braunau

Am 27. April findet österreichweit die "Lange Nacht der Forschung" statt. Die HTL Braunau ist mit einer Reihe von interessanten Projekten vertreten und bietet allen Interessierten von 17:00–23:00 Einblick in die unterschiedlichsten technischen Gebieten.

An insgesamt 184 Standorten in ganz Österreich gibt es am 27. April 2012 1375 Projekte zu sehen, die einen Einblick in unterschiedlichste Forschungsgebiete ermöglichen. Durch diese Veranstaltungen soll das Bewusstsein für Forschung und Entwicklung in Österreich gefördert werden. „Die Lange Nacht der Forschung soll die steigende Bedeutung von Ideenreichtum und Erfindergeist aufzeigen“, erklärt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner auf der Homepage der Initiative.

In der HTL Braunau gibt es insgesamt sieben Stationen, die sich mit Wissenschaft und Forschung beschäftigen. Sechs werden von der HTL selbst gestaltet, die siebte wird von der Firma F&K Delvotec Semiconductor präsentiert.

Im Bereich „CAM live erleben“ wird vorgestellt, wie eine Schachfigur von der Idee über den virtuellen Plan, den digitalen Maschinendatensatz bis hin zur fertigen Figur produziert wird. CAM – Computer Aided Manufactoring ist aus den modernen Produktionsprozessen nicht mehr wegzudenken.

Vor allem Beispiele aus dem Bereich der Genetik stehen im Mittelpunkt der Station „Chemie & Bionik in der HTL Braunau“.  Bereits erfolgreich abgeschlossene Maturaprojekte verdeutlichen die Methoden der naturwissenschaftlichen Forschung. Aufgelockert wird dieser Einblick durch einige chemische Demonstartionen.

Einen Blick ins Weltall gibt es unter dem Stichwort „Das Weltall – Unendliche Weiten ...“. Hier wird erklärt, was Sterne, Planeten, Planetoiden, Trabanten und Asteroiden unterscheidet und warum man Raketen braucht, um ins Weltall zu kommen.

“Hello MOON – Braunau calling” beschreibt nicht nur das System Erde-Mond, sondern ermöglicht auch die Teilnahme an einem Live-Versuch mit der Parabolantenne der HTL – es wird mit dem Mond Kontakt aufgenommen und das entsprechende Echo aufgezeichnet. Eingegangen wird auch auf die Satelliten, die künstlichen Erdtrabanten – wie haben sich diese entwickelt, welche physikalischen Grundsätze liegen ihren Bahnen zugrunde.

Experimente im Bereich der Hochspannung gibt es bei „Hommage an Nikola Tesla“ zu sehen. Der berühmte Physiker und Techniker hat bereits vor 100 Jahren in diesem Bereich geforscht.

In „Physik mit Feuer und Eis“ werden mit „echt coolen und verdammt heißen Experimenten“ wichtige Teilgebiete der Physik vorgestellt und es gibt die Möglichkeit selbst tätig zu werden.

Besonders interessant sind auch die Vorführungen der Firma F&K Delvotec Semiconductor. F&K stellt seit mehr als 25 Jahren sogenannte Bonding-Maschinen her, die das Verdrahten eines integrierten Schaltkreises mit seinem Gehäuse erledigen.  Wie diese Maschinen funktionieren, wird in Live-Demonstrationen vorgeführt.

„Wir freuen uns sehr, wenn Besucherinnen und Besucher zu unseren Demonstrationen kommen. Man kann gerne auch Kinder zu unseren Vorführungen mitnehmen und bekommt sich einen interessanten Einblick in technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge“, erklärt Mag. Christian Zöpfl, der in der HTL für die Organisation dieser Veranstaltung zuständig ist. Die Stationen sind von 17:00 bis 23:00 geöffnet, einen näheren Überblick gibt es auf der Homepage der langen Nacht der Forschung – http://www.lnf2012.at/

HTL Redaktion am 19.04.2012

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