Bei der I-SWEEEP in Houston

Zu Besuch in Houston

Stefanie Pöttinger nahm zusammen mit zwei Schülern der HLFS Ursprung an der I-SWEEEP (= International Sustainable World (Energy, Engineering an Environment) Project Olympiade)  vom 14. bis 19.4. in Houston/Texas teil. Eine beeindruckte Reise, ein interessanter Aufenthalt, eine Rückreise mit Komplikationen.

Im vergangenen Jahr hat das Projekt „Cyanobakterien – Dünger aus der Luft“, das gemeinsam mit der HLFS Ursprung durchgeführt wurde, den ersten Platz in der Kategorie Klimaschutz beim Jugend Innovativ Wettbewerb gewonnen. Als Reisepreis durften drei aus dem Team zur I-SWEEEP nach Houston/Texas reisen und Österreich bei diesem Wettbewerb vertreten.

Nach turbulenter Anreise – München, Amsterdam, Houston – wurden Steffi Pöttinger und ihre beiden Begleiter sehr freundlich empfangen und in einem 30-stöckigen First Class Hotel untergebracht. 470 Projekte aus 70 verschiedenen Ländern mit zusammen 1000 Aussteller/innen erwartete dann das österreichische Team auf dem Ausstellungsgelände. Vor allem die Kontakte zu den Schüler/innen aus den anderen Ländern waren interessant.

Zum Eröffnungsabend sollten alle Schüler/innen mit ihrer nationalen Tracht erscheinen. Dadurch ergab sich ein buntes und interessantes Bild. Die österreichischen Burschen waren aufgrund der Lederhosen durchaus ein „Objekt der Begierde“ (natürlich nur für die Fotografen). Zwei Tage lang wurde dann das Projekt interessierten Besucher/innen aber vor allem auch einzelnen Juroren erklärt.

Ein Besuch im NASA-Zentrum in Houston ging der Preisverleihung voraus. Die Preisverleihung war typisch amerikanisch angelegt mit großer Feierlichkeit und großem Pathos. Immerhin gab es einen Anerkennungspreis von 200 Dollar für das Projekt.

Abenteuerlich  war dann die Heimreise. Bedingt durch die Aschewolke des isländischen Vulkans war der Start in den USA nicht sicher, aber mit großem Glück gab es dann doch nur eine einstündige Verspätung. In Europa war dann aber Schluss von Amsterdam mussten wir dann mit dem Zug nach Hause fahren.

„Für mich war die Reise in die USA wirklich interessant und bereichernd. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, die mit großem Engagement an ihren Projekten gearbeitet haben, mit denen man aber dennoch viel Spaß haben konnte. Manchmal haben uns die amerikanischen Betreuer/innen zu sehr beschützt und uns zu wenig Freiraum gelassen, aber im Großen und Ganzen war’s okay. Die Rückreise war anstrengend, aber andere mussten noch viel länger auf ihre Flüge warten“, erzählte Stefanie Pöttinger.

 

 

wish4book b-ass.org