Zweiter Platz bei ISEF

Einen zweiten Platz bei den Team-Projekten mit 1500 Dollar Preisgeld, so lautet das sehr erfreuliche Ergebnis der Preisverleihung bei der ISEF, dem weltgrößten Wissenschaftswettbewerb für junge Forscher, für das Projekt „Strom aus der Farbstoffsolarzelle Untersuchungen zur Langzeitstabilität“ aus der HTL Braunau.

Die Freude bei Jürgen Köchl, Andreas Wagner und bei ihrem Betreuer Dr. Wolf-Peter Stöckl ist riesengroß. Bei mehr als 600 Projekten einen Preis zu erhalten und dann noch dazu einen zweiten Preis, das ist einfach Anlass genug, um froh und stolz zu sein.

Insgesamt wurden Preise im Wert von vier Millionen Dollar vergeben. Der höchst dotierte Preis hat immerhin 75.000 Dollar ausgemacht. Preise wurden in allen Wettbewerbskategorien (unter anderem: Chemie, Physik, Mathematik, Astronomie, Geologie, Umweltschutz, Energie, Landwirtschaft, Mikrobiologie, Gentechnik, Medizin, aber auch Sozialwissenschaften) vergeben, wobei es in den USA üblich ist, dass vor allem Einzelpersonen Projekte einreichen und die Preise dann auch an einzelne Teilnehmer/innen vergeben werden. Das Braunauer Projekt hat in der Kategorie „Team Projects“ – dort sind Projekte aus allen Wertbewerbsbereichen vortreten – einen der zweiten Plätze errungen. Insgesamt wurden acht erste, sechzehn zweite, siebenundzwanzig dritte und zweiunddreißig vierte Plätze vergeben.

Das HTL-Team hat sich wirklich gut geschlagen. Für die beiden Projekte, die als Gewinner des deutschen Wettbewerbs „Jugend forscht“ entsandt wurden, gab es dazu im Vergleich einen vierten Platz.

Dass man genau geprüft und beurteilt wird, erzählt Andreas Wagner: „Es waren insgesamt ungefähr zehn Judges bei uns und haben uns ausgefragt. Es ist uns aber, denke ich im Großen und Ganzen recht gut gegangen“.

Insgesamt zeichnet sich der Wettbewerb durch eine unglaubliche Dichte an Projekten aus. Dr. Stöckl beschreibt die Atmosphäre als "wie im Ameisenhaufen". Das HTL-Team bedauert, dass man überhaupt keine Chance hat sich alle Projekte anzuschauen. Selbst der Überblick über die Chemieprojekte – in dieser Kategorie war das österreichische Projekt angetreten – dauert seine Zeit, weil über 80 Projekte vertreten sind. Sehr interessant, aber die europäischen Veranstaltungen wie der EU Contest oder das London International Youth Science Forum bieten bessere Möglichkeiten andere Teilnehmer/innen und Projekte kennen zu lernen, so das Resümee von Andreas und Jürgen.

Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch zum tollen Erfolg in San Josè.

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