Informationstechnologie

Informationstechnologie - schulautonomer Schwerpunkt Cybersecurity

Neue Abteilung Informationstechnologie

Ab Herbst 2019 wird es an der HTL Braunau eine neue Abteilung geben. In der „Informationstechnologie“, Schwerpunkt Systemtechnik, werden ab diesem Zeitpunkt „IT-universalist/innen“ ausgebildet, die vor allem programmieren, System administrieren und Netzwerke betreuen können. Geplant ist auch ein schulautonomer Schwerpunkt „Cybersecurity“.

„Gerade in mittleren und kleineren Firmen werden qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt, die ein möglichst umfassendes IT Wissen haben. Diese sollen sich in der Systemadministration auskennen, so sollen entsprechende Hardwarekenntnisse haben, sollen gute Programmierfähigkeiten aufweisen und sich gut auf Netzwerken verstehen. Zunehmend wichtiger wird auch der Sicherheitsbereich und natürlich soll auch entsprechendes Wissen auf dem Gebiet von Anforderungsanalysen und Kundenbetreuung bestehen“, meint AV Dipl.-Ing.in Dr.in Gerda Schneeberger, die in Absprache mit Direktion und den Techniker/innen ihrer Abteilung die Einführung der neuen Abteilung beschlossen hat.

IT-Ingenieur/innen werden in allen Branchen unserer Wirtschaft benötigt. Generell kann man sagen, dass alle Bereiche unseres modernen Lebens auf Fachkenntnisse in diesem Bereich angewiesen sind. Vor allem in Industrie- und Gewerbebetrieben, aber ich in den Sektoren Gesundheit (Krankenhäuser!) und öffentliche Verwaltung sowie in vielen Dienstleistungsunternehmen wird die Informationstechnologie in den nächsten Jahren deutlich an Bedeutung zulegen und damit der Bedarf an entsprechenden Expert/innen massiv steigen.

In Fächern wie Softwareentwicklung, Informationssysteme, Systemtechnik, Medientechnik und  Netzwerktechnik erhalten die angehenden IT-Ingenieur/innen die entsprechenden Kenntnisse, um Planung, Implementierung, Betrieb und Optimierung der Informationstechnologie-Infrastruktur bei den zukünftigen Arbeitgebern umzusetzen.  

„Wir sind auch gerade dabei den schulautonomen Schwerpunkt ‚Cybersecurity‘ mit entsprechenden Plänen zu konkretisieren. Der Sicherheitsaspekt im IT-Bereich wird immer wichtiger und deshalb wollen wir diesem Thema möglichst praxisnah nachgehen indem wir uns z.B. Gedanken darüber machen, wie Hacker denken, wie Angriffe geplant und realisiert werden und wie IT-Systeme gestaltet und administriert werden müssen, damit sie möglichst sicher sind“, erzählt Dipl-Ing. Franz Matejka, der als Informatiker die technische Ausbildung in der neuen Abteilung koordinieren wird.

„Wir freuen uns sehr über Schülerinnen und Schüler, die an der gesamten IT Interesse haben. Wenn man gerne mit PC umgeht oder schon mal beim Aufbau bzw. der Administration des Heimnetzwerkes mitgeholfen hat oder wenn einem Fragen der IT-Sicherheit interessieren, dann ist man in der neuen Abteilung, die mit 35 Ausbildungsplätzen starten wird, gut aufgehoben. Ich möchte speziell Schülerinnen zu dieser Ausbildung ermutigen – Denken in Systemen, Genauigkeit, logische Analyse sind Fähigkeiten, die Frauen von klein auf trainieren“, meint AV Schneeberger, die auch darauf verweist, dass beim Workshop „Programmieren für Kids“ erste konkrete Einblicke in die neue Ausbildungsrichtung erfahrbar sind.