Seelenstrip im Internet

Seelenstrip im Internet

Warum persönliche Angaben nichts auf Facebook und Twitter zu suchen haben

Heutzutage ist es üblich, dass fast alle Schüler/innen ihr Privatleben nicht nur mit ihren Freunden, sondern auch mit Personen teilen, die sie wenig bis gar nicht kennen.
Dies geschieht über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder MySpace.
Es werden alle möglichen und unmöglichen Dinge gepostet und ausgetauscht. Doch sollte man wirklich alles online stellen, was einen beschäftigt und was man gemacht hat?
Da immer mehr Firmen ihre Bewerber und Angestellten mittels Facebook und Co. überprüfen, gibt es immer mehr junge Leute, denen Fotos von Partys mit Alkohol zum Verhängnis geworden sind, weil sie durch den damit erweckten Eindruck keine Chance auf den Job bekamen.
Ein extremes Beispiel dafür ist vor einem Jahr in London geschehen: Eine Büroangestellte postete während der Arbeit als Status: „Langweilt sich in der Arbeit“ und hat deshalb ihren Job verloren.
Doch nicht nur Themen wie Alkohol sollten auf diversen Profilseiten tabu sein, auch Liebeskummer, der erste Sex, Depressionen und andere zu persönliche Dinge können Personen auch noch Jahre später zum Beispiel zum Verhängnis werden, beispielsweise durch Internetmobber.
Angesichts dieser Freizügigkeiten erscheinen die Auseinandersetzungen über den Datenschutz nur noch lächerlich: Denn warum sollte ein Staat sein Volk heimlich kontrollieren, wenn es sowieso freiwillig aus alles über sich erzählt.

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