3. Platz beim 120-Sekunden-Wettbewerb

Sarah Holler und Dominik Hornof (5BHELS) erstellten im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine App, die einen sehr guten Schutz vor Sonnenbränden ermöglicht. Beim 120-Sekunden-Wettbewerb erreichten sie den 3. Platz.

Die Bezirksrundschau und die Wirtschaftskammer OÖ veranstalten jedes Jahr einen Ideenwettbewerb, bei dem eine möglichst gut umsetzbare Geschäftsidee bzw. Erfindung in 120 Sekunden einer Jury präsentiert wird. Heuer wurden bei dieser Veranstaltung insgesamt 90 Projekte vorgestellt. Von mehreren HTL-Projekten, die zur Innviertelauswahl angetreten sind, sind drei Projekte zum Halbfinale nach Linz geladen worden. VarroaKiller (Andreas Bachinger und Marcel Grömer, 5AHET), WaterStop (Alexander Brader und Lukas Brünner, 5BHME) und SiRiUS (Sarah Holler und Dominik Hornof) haben die HTL bestens vertreten. Mit WaterStop und SiRiUs gab es gleich zwei Projekte unter den besten 10. Eine besondere Freude war es dann, dass „SiRiUS“ den ausgezeichneten 3. Platz eroberte.

„Noch immer wird die Auswirkung von UV-Strahlung unterschätzt. Jedes Jahr haben unzählige Menschen Sonnenbrände und leider Gottes erkranken eine nicht unerhebliche Anzahl an Hautkrebs. Mit Hilfe von SiRiUS (= SunRayUvSensor), einem UVA- und UVB-Messgerät mit entsprechender Software wollen wir diese Gefahren minimieren“, erzählt Sarah Holler, die gemeinsam mit ihrem Klassenkollegen Dominik Hornof seit September 2017 an der Umsetzung ihrer Ideen arbeitet.

Kernstück ihrer Entwicklung ist ein kompaktes System, welches aus mehreren UV-Sensoren und einem Microcontroller besteht. Die Sensoren senden per Bluetooth die gemessenen Werte an ein Endgerät (z.B. Handy oder Smart Watch). Die von den Schülern erstelle App errechnet daraus den UV-Index. Über eine Bedienoberfläche kann der Benutzer seinen Hauttyp und den jeweils aufgetragenen Lichtschutzfaktor eingeben. Daraus wird die ideale Aufenthaltsdauer berechnet. In regelmäßigen Abständen wird der UV-Index und somit die Aufenthaltsdauer aktualisiert. Zusätzlich ertönt ein akustisches Warnsignal, wenn diese Zeit überschritten wird.

„In unserer Software wird sowohl der Hauttyp als auch das aufgetragene Sonnenschutzmittel berücksichtigt. Durch die Anzahl und Anordnung der UV-Sensoren ist eine exakte Berechnung der UV-Strahlung möglich. Damit bekommt der Endnutzer mit unserer App einen guten Eindruck, wie wichtig es ist, auf guten Sonnenschutz zu achten. Ich denke, dass gerade für Sonnenanbeter oder Menschen mit sonnenempfindlicher Haut unser SiRiUS eine willkommene Hilfe darstellt“, meint Dominik Hornof, der mit seiner Kollegin auch über mögliche Vermarktungsstrategien nachdenkt und diesbezüglich bereits mehrere Gespräche mit Techno-Z-Chef Ibinger geführt hat.

„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Insbesondere auch deshalb, weil es bei diesem Wettbewerb ja um konkret vermarktbare Produkte ging. Herzliche Gratulation an Sarah und Dominik und an Kollegen Hruby, der dieses Projekt betreut hat“, meint Dir. Blocher.

HTL Redaktion am 08.04.2018

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